Worum geht es? 

Am 14. Juni 2026 stimmen wir in der Stadt Zürich über eine neue Verordnung zur Festlegung der Taxen für Alterszentren ab.

Die 27 gemeinnützigen Alters- und Pflegeinstitutionen der IGA Zürich versorgen täglich rund einen Drittel aller Heimbewohnerinnen und -bewohner in der Stadt, doch ihre Existenz ist bedroht: Eine neue Taxenverordnung soll die Kompetenz zur Festlegung der kostendeckenden Taxen an den Gemeinderat übertragen. Damit werden die Taxen zum politischen Spielball. Das raubt den Institutionen die Planungssicherheit, gefährdet Tausende von Pflege- und Betreuungsplätzen und muss deshalb verhindert werden.

Darum NEIN zur neuen Taxen-Verordnung:

Bestimmt neu der Gemeinderat die Taxen für Alterszentren, werden sie zum Spielball der Parteipolitik: Beschliesst der Gemeinderat zu tiefe Taxen, können die gemeinnützigen Altersinstitutionen nicht mehr kostendeckend wirtschaften. Die städtischen Alterszentren stören zu tiefe Taxen nicht, denn ihre Defizite decken wir Steuerzahler mit unseren Steuergeldern. Das ist unfair gegenüber den gemeinnützigen Altersinstitutionen und gegenüber uns Steuerzahlern.

Können die städtischen Alterszentren auf Kosten von uns Steuerzahlern tiefere Taxen verrechnen, werden sie günstiger als gemeinnützige Altersheime. Bewohnerinnen und Bewohner mit geringem Einkommen würden tendenziell städtische Alterszentren bevorzugen. Die gemeinnützigen Altersinstitutionen müssten dann Plätze abbauen, womit die Versorgung mit hochqualitativen Pflegeplätzen in den Quartieren sinkt. Das schadet dem Wohlbefinden und der Versorgung der älter werdenden Quartierbevölkerung.


Können die gemeinnützigen Altersheime nicht mehr kostendeckend wirtschaften, wird es zu Schliessungen kommen. Es kommt zum Verlust von wichtigen Arbeits- und Ausbildungs­plätzen in den Quartieren.

Die gemeinnützigen Altersinstitutionen leisten einen bedeutenden Beitrag zur Versorgungssicherheit, Vielfalt und Stabilität des Pflegesystems in der Stadt Zürich. Eine Schwächung dieses gemeinnützigen Sektors erhöht die Abhängigkeit vom städtischen Angebot und birgt Risiken bei Kapazitätsengpässen oder Krisensituationen.

Die Mitte, EVP, FDP, GLP und SVP sagen NEIN zur unsozialen Taxen-Verordnung:

Betroffene, Angehörige und Mitarbeiter sagen ebenfalls NEIN zur unsozialen Taxenverordnung: 

Markus Hungerbühler, Präsident IGA-Zürich

«Privat-gemeinnützige Altersheime bieten mit rund 1’700 Plätzen mehr als einen Drittel der Pflegeplätze in der Stadt Zürich an. Mit der neuen Taxen-Verordnung sind sie gefährdet. Stimmen Sie darum NEIN zur unsozialen Taxen-Verordnung!»

Corina Salerno, Angehörige

«Meine Eltern haben im Alterswohnheim Tannenrauch ein Zuhause gefunden, wo sie liebevoll und professionell gepflegt werden. Mit Ihrem NEIN zur neuen Taxen-Verordnung sorgen Sie dafür, dass privat-gemeinnützige Heime in der Stadt Zürich eine Zukunft haben. Herzlichen Dank!»

Nicolai Kern, Geschäftsführer Pflegezentrum Riedhof

«Mit der neuen Taxen-Verordnung würden privat-­gemeinnützige Heime benachteiligt, weil sie privatwirtschaftlich tätig sind. Wir brauchen tragfähige Taxen – politische Preise gefährden unsere Zukunft. Ich danke Ihnen für Ihre NEIN-Stimme!»

Sergio Jost, Geschäftsführer Alterswohnheim Bürglipark Enge

«Die Betreuung pflegebedürftiger Menschen hat ihren Preis: für qualifiziertes Personal, für funktionale Gebäude und für menschliche Zuwendung. Stimmen Sie darum NEIN zur pflegefeindlichen Taxen-Verordnung!»

Mirjana Kotter, Leiterin Pflege & Betreuung Tannenrauch

«Als Pflegedienstleiterin ist es mir wichtig, dass sich unsere Bewohnenden jederzeit umsorgt und sicher fühlen. Ich arbeite gerne mit älteren Menschen und betreue sie professionell und mit Geduld. Stimmen Sie NEIN, damit ich dies auch weiterhin tun kann!»

Auch der Stadtrat sagt NEIN:

«Tiefere Taxen bei den städtischen Gesundheitszentren für das Alter als bei den privatgemeinnützigen Heimen könnten diese gemeinnützigen Institutionen langfristig in ihrer Existenz bedrohen. Der Stadtrat hat auch die Verantwortung für die gesamte Versorgung der Stadt Zürich mit Pflegebetten. Für diese sind qualitativ hochstehende privatgemeinnützige Heime von zentraler Bedeutung. Sie dürfen nicht gefährdet werden.»
 
Quelle: «Zürich stimmt ab»

Was Betroffene und Mitarbeiter eines privat-gemeinnützigen Pflegezentrum sagen

Unterstützungskomitee

Stefan Abplanalp, Leiter Seniorama Im Tiergarten, Zürich | Simon Achermann, Geschäftsleiter Verein Wohnpflegeheime Schwamendingen, Zürich | Florine Angele, Gemeinderätin Kreis 6, Grünliberale, Zürich | Andreas von Arx, GLP, Zürich | Përparim Avdili, Präsident / Gemeinderat, FDP, Zürich | Ueli Bamert, Kantonsrat / Co-Präsident SVP Stadt Zürich, Zürich | Nicole Barandun, Nationalrätin, Präsidentin Gewerbeverband Stadt Zürich, Die Mitte, Zürich | Marcel Bigler, Koordinator Altersheim St. Otmar Zürich, Zürich | Ute Birkner, Leiterin Alltag & Soziales / stellvertretende Geschäftsführerin, Bürglipark Enge, Zürich | Susanne Brunner, Kantonsrätin / Co-Präsidentin SVP Stadt Zürich, Zürich | Nicolas Cavalli, Gemeinderat, Co-Präsident GLP Stadt Zürich, Zürich | Simon Dancsecs, Teamleiter Pflegeabteilung, Zürich | Hans Diem, Eidg. dipl. Elektroinstalateur, Die Mitte Zürich 3/9, Zürich | Selina Frey, Gemeinderätin & Co-Präsidentin GLP Stadt Zürich, GLP, Zürich | Sandra Gallizzi, Co-Präsidentin EVP Stadt Zürich, Zürich | Carolina Garcia, Präsidentin Die Mitte Zürich 4 und 5, Zürich | Benedikt Gerth, Gemeinderat Die Mitte, Zürich | Lorenz Habicher, Kantonsrat SVP, Zürich | Markus Haselbach, Gemeinderat Die Mitte, Zürich | Rolf Herter, Präsident Stiftung Oekumenische Altersstiftung Zürich-Witikon (OEKAS), FDP Zürich | Astrid Hirzel, Stiftung «Alterswohnungen Probstei» Zürich-Schwamendingen, Vizepräsidentin, Zürich | Benedikt Hoffmann, Alt-Kantonsrat und Oberrichter SVP, Zürich | Christine Huber, Gemeinderätin, GLP, Zürich | Markus Hungerbühler, Präsident IGA, Zürich | Simone Huwyler, Ausbildungsverantwortliche Pflege, Mellingen | Sergio Jost, Geschäftsführer Bürglipark Enge, Zürich | Maja Huwyler, Adlikon | Marcel Klinkosch, Pflegefachmann, Zürich | Nicolai Kern, Geschäftsführer Riedhof, gemeinnütziges und nicht gewinnorientiertes Pflegezentrum, Zürich | Guy Krayenbühl, Gemeinderat, GLP, Zürich | Wolfgang Kweitel, Präsident Die Mitte Stadt Zürich, Zürich | Maleica Landolt, Pflegefachfrau HF, Alt-Gemeindedrätin GLP, Zürich | Anita Marolf, Präsidentin Stiftungsrat, SVP, Zürich | Jean-Marc Martelli, FDP, Zürich | Marcel Matter, Leiter Seniorama Wiedikon, Zürich Karin Meier, Koordinatorin IGA-Zürich, Winterthur | Markus Merki, Gemeinderat der Stadt Zürich, Grünliberale, Zürich | Christoph Messmer, Stiftungsratspräsident Alters- u. Pflegeheim Birkenrain, Zürich | Roman Mörgeli, Gemeinderat Zürich SVP, Zürich | Bernhard im Oberdorf, Kantonsrat, Die Mitte, Zürich | Beat Oberholzer, Gemeinderat, GLP, Zürich | Prisca Löbb, 8808 | Yves Peier, Gemeinderat SVP, Zürich | Natasa Petrovic, Zürich | Derek Richter, Gemeinderat SVP, Zürich | Andrea Reinisch, Präsidentin APZ Herrenbergli, FDP, Zürich | Christoph Riedweg, Gemeinderat, GLP, Zürich | Frank Rühli, Alt-Gemeinderat, FDP | Roland Scheck, Kantonsrat SVP, Zürich | Peter Schick, Kantonsrat SVP, Zürich | Erich Schwengeler, Präsident Vorstand Alters- und Pflegeheim Grünhalde Zürich-Seebach, Zürich | Sven Sobernheim, Co-Fraktionspräsident Gemeinderat, GLP, Zürich | Vera Kupper Staub, Präsidentin eidg. Oberaufsicht Berufliche Vorsorge, Die Mitte, Zürich | Karin Stepinski, Gemeinderätin, Die Mitte, Zürich | Triveni Strotz, Kreispartei-Präsidentin Die Mitte, Zürich | Markus Weidmann, Gemeinderat Zürich, Präsident SVP Zürich Kreis 12, Vize-Präsident SVP Stadt Zürich, SVP, Zürich | Deborah Wettstein, Gemeinderätin FDP, Zürich | Josef Widler, Kantonsrat, Die Mitte, Zürich | Roger Zingg, Geschäftsführung Altersgerechtes Wohnen Wollishofen, Zürich |

Hier können Sie dem Unterstützungskomitee beitreten:

Kampagnen-Impressionen

Helfen Sie mit, unsere Altersversorgung zu schützen. Stimmen Sie am 14. Juni mit NEIN zur Vorlage über die unsoziale Taxen-Verordnung!

  • Keine Zerstörung von bewährten gemeinnützigen Pflegeplätzen in unseren Quartieren

  • Sicherung von genügend und qualitativ hochwertigen Pflege- und Altersheimen in unserer Stadt

  • Sicherung von wichtigen Arbeits- und Ausbildungsplätzen in unseren Quartieren

  • Pflegeplätze dürfen nicht zum politischen Spielball werden!